Der Autor

Der Autor

Martin Haak, geboren 1974 in Frankfurt am Main, war Steinmetz, arbeitete für die NATO und bis 2012 im internationalen Dienst.


Seine Erfahrungen mit unterschiedlichen politischen, institutionellen und kulturellen Strukturen fließen in die Konzeption der Romanwelt ein. Daneben entwickelte er über viele Jahre komplexe Pen-&-Paper-Kampagnen mit langfristigen Figuren- und Konfliktentwicklungen. Diese Erfahrung bildet eine Grundlage für die multiperspektivische und über mehrere Bände angelegte Dramaturgie von Legenden aus der Zeit vor der Zeit.

Die Buchserie


"Die Idee für die Geschichte hat ihren Ursprung in einem Gespräch mit meiner Nichte. Wir hatten uns über das Konzept digitaler Währung unterhalten und ich erkannte, dass sie dabei an die digitale Verwaltung von FIAT-Währungen dachte. Wobei ihr nicht klar war, was FIAT eigentlich bedeutete. So holte ich etwas weiter aus, von der ersten Münzprägung zur ersten Verbriefung von monetären Werten in China (deswegen heißt ein Portemonnaie auch heute noch Brieftasche). Wie es die Idee über die Seidenstraße nach Italien schaffte und sehr schnell von den Patriziern aufgenommen wurde, bis alle Handelshäuser mit Schuldversprechen arbeiten - und schließlich auch sämtliche Regierungen. Dann zur Entkopplung der Schuldversprechen von realen Werten (FIAT) und schließlich digitale Währungen auf Blockchain-Basis. Das alles unterlegte ich mit Zeichnungen der verschiedenen Akteure, die ich im klassischen Cartoon-Stil als anthropomorphe, sprechende Tiere darstellte."


Aber keine Sorge: die Geschichte ist keine Parabel über Binnenmärkte, wirtschaftliche Aspekte von Staatshaushalten oder Ausführungen über doppelte Buchführung. Es ist ein charakterfokussiertes Abenteuer, das als Coming of Age beginnt, zu einer Roadstory wird und schließlich in dem Konflikt zwischen Imperien mündet.


Die Reihe ist letztlich eine moderne Fabel: stellenweise dunkel und mit Tiervölkern, die so menschlich sind, dass es zuweilen weh tun wird.